Soziobiologie (Teil 2)

(Fortsetzung von Teil 1)

Es gilt, daß die Bedeutung der Gruppe für die individuelle Fitneß kaum überschätzt werden kann, wie Frank Salter bemerkt:

“Wenn die relative Kopfzahl einer ethnischen Gruppe in ihrem Territorium signifikant fällt, verliert jeder ihrer Angehörigen stark an Gesamtfitneß, und zwar in viel höherem Ausmaß, als wenn er selbst keine Kinder bekäme. Es ist nicht verwunderlich, daß der veloziferische demographische Wandel oft mit dem Erstarken von identitären Bewegungen assoziiert wird.”

Zusammengefaßt bedeutet das:

Innerhalb von Ethnien ist die durchschnittliche Verwandtschaft hoch. Wird einem Mitglied geschadet, betrifft das alle, setzt es doch die relative Schlagkraft der Gruppe herab und beseitigt eventuell verwandtes Erbgut. Die Konsequenz ist, daß die Aggression durch reglementierten sozialen Druck, also einer Verschlechterung der Fitneß, auf jenes erträgliche Maß eingegrenzt wird, das etwa zur Etablierung einer Rangordnung (Kommentkämpfe) notwendig ist. Kriege gegen andere Gruppen müssen im Lichte unserer Phylogenese als Kontinuum gesehen werden. Die Ausschaltung von nichtverwandtem Erbgut stellt, ebensosehr wie die Unterstützung von verwandtem (abnehmend vorhanden in: Eltern, Kindern u. Geschwistern; anderen nahen Verwandten wie Großeltern, Halbgeschwistern, Nichten und Neffen; Vettern und Basen; Volksgenossen im biologischen, nicht im staatsrechtlichem Sinne; Vertretern derselben Großrasse.) eine Fitneßsteigerung dar. Der Tötung von Gegnern wird, etwa in Form von Orden, hohe Anerkennung gezollt, was wiederum einen individuellen Fitneßvorteil bringt.

Was bedeutet das für uns?

Die duale Ethik der Gruppe kann teilweise umgangen werden. Beim Menschen, dessen Wille für (Selbst-)Manipulation – bis hin zum eigenen Nachteil – anfällig ist, können die Mechanismen, die für Altruismus verantwortlich sind, über die Familie und das eigene Volk ausgedehnt werden, ja sogar über die Ebene der Spezies. Manche Tierschützer haben etwa die Argumentation derjenigen Menschenrechtler konsequent fortgeführt, die meinen, daß für ethische Entscheidungen die Rasse unerheblich sein müsse und kommen zum Schluß, daß dem “Speziezismus”, also der Bevorzugung der eigenen Art, ein Ende zu machen sei.

Trotzdem ist wohl die Prognose nicht falsch, daß im Ernstfall wieder die primären/ursprünglichen Marker (Rassenmerkmale, etc.) über die sekundären/kulturellen (politische Anschauung, Kleidungsstile, etc.) triumphieren. Spätestens nach einem sehr schmerzhaften Lernprozeß, der gegenwärtig den Betroffenen aber beinahe unmöglich gemacht wird, und auch in Zukunft vermutlich weiterhin verschleppt werden wird, werden sich die Fronten wieder klar abzeichnen. Darauf vertrauen sollten wir aber nicht, denn die Angst vor sozialer Ächtung ist ebenso tief in uns verankert, wie die „duale Ethik“. Im Zuge einer Brasilisierung Deutschlands könnte es sich auch ergeben, daß am Ende niemand mehr niemandem vertraut. Der dafür verantwortliche Prozeß ist von Rushton beschrieben worden:

 „Wegen der Gruppenstruktur und frequenzabhängigem Lernen, werden ‚egoistische’ Gruppen [R. meint nicht ethnozentrische, sondern welche mit vielen Egoisten, die also gerade nicht das Gemeinwohl im Auge haben] immer egoistischer und ‚altruistische’ immer altruistischer.“

R. bezieht sich auf die selektive Wirkung von Kontrollmechanismen die ‚Betrüger’, also Schmarotzer verhindern. Funktionieren diese nicht, vermehren sich die Egoisten stärker, die Gruppe wird im durchschnittlichen Genotyp mehr ‚Betrügergene’ enthalten. Andererseits, wird beim Verstärken des sozialen Drucks zu mehr Altruismus hinselektiert, was ebenso auf die Gruppenerbmasse Wirkungen zeitigt. Ein mindestens gleich wichtiger Punkt ist, daß sich für alle ‚Mitspieler’ – unabhängig von genetischen Änderungen der Gruppenfrequenz ‚frequenzabhängigem Lernen’ (!) – egoistisches Handeln für jedermann auszahlt, altruistisches nicht mehr, weil er keine Gegenleistung mehr erwarten kann.

Besonders von Putnam ist argumentiert worden, daß gegenwärtig eine Vereinzelung stattfände, die am Ende jedes Vertrauen außerhalb der Kernfamilie unmöglich mache. Wie zur Antwort bilden sich heute in westlichen Städten tribale Einheiten (Gangs), die meist aus einer oder aus verwandten Ethnien bestehen und erfolgreich rechtlich autonome Parallelgesellschaften schaffen oder einfach kriminell sind. Wenn sich, im Gegensatz dazu, Deutsche friedlich organisieren, ruft das die Zivilgesellschaft auf den Plan.

Irenäus Eibl-Eibesfeld sagte dazu:

 „Ethnische ideologische Ähnlichkeit [zu denken ist etwa an die Umma oder an Klassenbewußtsein/politische Parteien; vgl. Pseudospezifikation] kann stärker als genetische Ähnlichkeit sein [I.E.-E.: override], wie in vielen Studien zu Bürgerkriegen [I.E.-E.: intra-group-warfare] belegt werden konnte.“

Ob sich konvertierte Muslime oder Linksaktivisten auf die (für ihre genetische Fitneß) richtige Seite schlagen werden, kann also getrost bezweifelt werden, ein Umdenken der Mehrheit ist aber nicht unwahrscheinlich. Gefördert werden kann dieses durch anständige Vorbilder, die zeigen, daß die Annahme einer rechten Gesinnung, nicht mit dem Verlust der Seele gleichbedeutend ist.

Autor: Jakob Lorber

Vorschläge zum vertiefenden Weiterlesen

  •  Hart, Michael: Understanding Human History. An analysis including the effects of geography and differential evolution. Augusta: Washington Summit Publishers 2007.
  • Salter, Frank: Misunderstandings of Kin Selection and the Delay in Quantifying Ethnic Kinship. In: The Mankind Quaterly, Spring 2008, Vol. 48. Number 3.
  • Voland, Eckart: Soziobiologie. Die Evolution von Kooperation und Konkurrenz. 4. Aufl. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag 2013.Vonderach, Andreas: Sozialbiologie. Geschichte und Ereignisse. (=Berliner Schriften zur Ideologienkunde 2). Schnellroda 2012.
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Zwischentag in Düsseldorf: “Hotel schmeißt Neue Rechte raus”

Für einige Leser dürfte eine aktuelle Meldung zum kommenden Zwischentag in Düsseldorf interessant sein. Journalistische Aktivisten der SPD-nahen Westdeutschen Zeitung (WZ) haben dort offenbar bewirkt, daß der ursprüngliche Veranstaltungsort nicht mehr dazu bereit ist, den Zwischentag zu beherbergen. Die WZ ruft zudem andere Hotels zu “Wachsamkeit” vor “geistigen Brandstiftern” auf. Der Zwischentag dürfe “keinen Ort finden, weil hier niemand ihre Ideale teilt.”

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Soziobiologie (Teil 1)

Jedes auf Dauer angelegte Vorhaben und jede zutreffende Analyse der Gegenwart muß auf einem möglichst wirklichkeitsgerechten Menschenbild aufbauen. Zu einem solchen Menschenbild kann auch die Soziobiologie beitragen, zur der hier bereits vieles geschrieben wurde, aber eine systematische theoretische Bearbeitung hat bis dato noch gefehlt. Weiterlesen

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Oh Deutschland, hoch in Ehren

Die Umstände erlauben es immer noch nicht, daß hier regelmäßig Beiträge erscheinen. Dank unserer Leser werden allerdings sehr bald mehrere Gastbeiträge erscheinen.

Bis dahin sei angesichts der jüngsten Ereignisse auf altes Liedgut verwiesen. Weiterlesen

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Postdemokratie: “Terry, Jan und Ska berichten aus ihrer ersten Parlamentswoche”

Drei EU-Abgeordnete der Grünen verkörpern in einem von ihnen verantworteten Video in besonderem Maße das Wesen der als “Postdemokratie” bezeichneten verfallshaften Erscheinungsform der Demokratie.

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Migrationsaktivismus: “Wir haben gesehen, wie leer euer Land ist.”

Wolfgang Bücher berichtet in der “Welt” über das Auftreten und die Einstellung vieler schwarzafrikanischer Migranten im Rahmen der aktuellen Welle von Migrationsaktivismus:

Neulich marschierten Flüchtlinge von Straßburg nach Brüssel. Dort wurde einer von ihnen interviewt, er sagte sinngemäß: “Wir sind durch euer Land gelaufen. Wir haben gesehen, wie leer euer Land ist. Wie alt ihr seid. Wir kommen aus Afrika. Wir sind jung.” Es war der kühle Blick aus der Wüste auf ein fruchtbares, reiches Land, dem der Mann Ausdruck gab.

Allgemein würden jene Schwarzafrikaner auffallend “scharf und selbstbewußt” auftreten. Weiterlesen

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Pfarrer Hans Milch über die Zukunft Deutschlands und Europas

Fortschritt. Fortschritt ist immer das Zauberwort der Dekadenz,
Das Menetekel des Untergangs,
Der große Irrtum,
Das sichere Signum des Verfalls…

Dürfen wir noch hoffen? Oh ja!
Wer ist denn die Hoffnung? Du!
Wo ist denn die Großmacht? Du!
Dein! Gegen alles Kalkül gerichtetes, alles Kalkül übersteigendes,
Absolut trotziges, wahnsinniges Vertrauen
Wird uns retten.

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Joachim Gauck und die Ideologie der Auflösung

Bei “Sezession im Netz” ist ein Beitrag aus unserer Feder erschienen, der einige Beobachtungen und Kommentare zur Ideologie enthält, die durch das aktuelle Staatsoberhaupt der Bundesrepublik vertreten wird, das vor nicht allzulanger Zeit noch verbreitet als anständiger Konservativer wahrgenommen wurde.

Der Beitrag kann hier abgerufen werden.

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Das traditionelle Ethos und die Irrtümer der liberalen Islamkritik

Das traditionelle Ethos, dessen Ausdruck der Islam in einer orientalischen Form ist, verleiht seinen Trägergemeinschaften Dauer und die Fähigkeit zur Selbstbehauptung auch unter schwierigen Bedingungen.

Hinter liberaler Islamkritik verbirgt sich die durchaus berechtigte Sorge vor der eigenen Verdrängung durch Angehörige solcher im Vergleich zu modernen Gesellschaften vitalereren und belastbareren Kulturen. Es ist jedoch kaum zu erwarten, daß sich Muslime ihre Stärken unter Berufung auf die Ideale sterbender Gesellschaften ausreden lassen werde, weshalb diese Islamkritik überwiegend fehlgeleitet ist.

Nicht der Islam ist dabei das eigentliche Problem Europas, sondern das liberale Projektder Auflösung aller Traditionen und Bindungen, dessen Teil die Islamkritik ist, und das ursächlich dazu beigetragen hat, daß in Europa zahlenmäßig immer stärker werdende, kulturell selbstbewußte Gruppen von Fremden schrumpfenden, alternden und dekadenten Bevölkerungen gegenüberstehen, die ihre Verdrängung häufig als Gewinn von Vielfalt wahrnehmen und begrüßen. Weiterlesen

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Was übrigbleibt

Die Tatsache, daß sich mittlerweile (insbesondere was klassische Musik angeht) viele Ostasiaten eher für das kulturelle Erbe Europas interessieren als die Europäer es tun, kann melancholisch stimmen. Sollte es das schon gewesen sein; und kann man sich damit zufrieden geben, daß das Erbe Europas vorläufig noch fortklingt, auch wenn Europa selbst das 22. Jahrhundert nicht mehr erleben wird?

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Europawahl und Postdemokratie

Das heutige Theater um die Europawahl wäre nicht weiter interessant gewesen, wenn es nicht beispielhaft illustriert hätte, was der linke Politikwissenschaftler Colin Crouch als “Postdemokratie” (hier Weißmanns Kommentar) beschrieben hat. Er meinte damit eine ochlokratische Verfallsform der liberalen Demokratie, deren Institutionen vorläufig formal noch vorhanden seien, jedoch aufgrund von kulturellem Verfall sowie Unterwanderung und Aushöhlung durch diverse Interessengruppen ihren Zweck der Kontrolle von Macht nicht mehr erfüllen würden. Postdemokratische Gesellschaften würden so zur Beute jener Interessengruppen, die verzehrten, was in ihnen an kultureller Substanz noch übrig sei. Weiterlesen

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Krisenbewältigung und Sport

Der Betrieb hier wird noch einige Wochen reduziert weiterlaufen und sich dann im Schwerpunkt mit der Frage auseinandersetzen, wie ein Ansatz aussehen könnte, der neben anderen Vorhaben unter den in den kommenden Jahrzehnten zu erwartenden Bedingungen zum als “ethnokulturelle Kontinuität” umschriebenen Ziel  beitragen kann.

Da sich unter den Lesern in diesem Zusammenhang eine kontroverse Diskussion über die Bedeutung von Sport bzw. körperlicher Leistungsfähigkeit entwickelt hat, sollen vorab die Gründe dafür dagelegt werden, warum dieser Aspekt in einem solchen Vorhaben eine nicht unwichtige Rollen spielen wird. Weiterlesen

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Einsatzkultur

Während der vergangenen Wochen durften wir noch einmal die Feldlager- und Einsatzkultur der Bundeswehr in Zentralasien erleben, in der die französische Sängerin Alizée eine besondere Rolle spielt.

Obwohl der Einsatz dort objektiv betrachtet sinnlos ist und war, nutzten manche Kameraden die Gelegenheit um zu dienen. Der Hauptgefreite Sergej Motz, der vor beinahe genau fünf Jahren im Alter von 21 Jahren fiel als er eine RPG mit seinem Körper auffing und dabei vielen seiner Kameraden das Leben rettete, war nur einer von ihnen.

Dem Vernehmen nach finden sich zu gewissen Jahrestagen auf Friedhöfen in Deutschland immer noch Blumen an bestimmten Gräbern, die dort von Unbekannten hinterlassen wurden; und mancher Rückkehrer habe den Eindruck, daß seine Zeit lange überfällig sei.

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Uni Siegen: “Scharfe Intervention der Hochschulleitung” wegen Vortrag von Tomislav Sunic

Ein ursprünglich für den 27. Juni an der Universität Siegen geplanter Vortrag des aus Kroatien stammenden konservativen Politikwissenschaftlers Tomislav Sunic zum Thema “Der Untergang des Abendlandes” findet nach “scharfer Intervention der Hochschulleitung” nun nicht statt.

Zum Vortrag eingeladen hatte der in Siegen lehrende Politikwissenschaftler Jürgen Bellers. Er wurde schon früher zum Ziel von Aktivisten, die ihn wegen “Homophobie” angriffen, weil er sich sich für das Grundrecht von Eltern auf Erziehung ihrer Kinder eingesetzt und Versuche von Homosexuellen-Organisationen abgelehnt hatte, Sexualerziehung im Sinne ihrer Ideologie an Schulen durchzusetzen. Weiterlesen

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Exterminatorische Migration: Urgeschichtliche Beispiele

Die Befürworter kulturferner Massenzuwanderung nach Europa stellen solche Migrationsbewegungen als historische Konstante dar, um den Eindruck zu erwecken, man habe es mit einer nicht weiter bemerkenswerten Routinesituation zu tun. Kritikern soll dadurch unterstellt werden, sie würden unter irrationaler Ängsten vor normaler und neutral oder positiv gedeuteter Veränderung leiden. Dabei wird verschwiegen, daß solche Migrationsbewegungen sich fast immer negativ für ansässige Ethnien ausgewirkt haben, bis hin zu deren Vernichtung. Neben allgemein bekannten Beispielen wie den indigenen Völkern Nord- und Südamerikas gibt es nun neue Erkenntnisse zu exterminatorischen Migrationsbewegungen in der Vorgeschichte. Weiterlesen

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Armutsmigration: “We will rise”

“We will rise” lautet eine Parole der Migranten, die den Berliner Oranienplatz bis vor einigen Tag besetzt gehalten hatten. Annette Krögel übersetzt diese Parole im “Tagesspiegel” so:

Wir werden emporsteigen, sichtbar werden, bedeutet das.

Hier dürfte allerdings ein Mißverständnis vorliegen. Weiterlesen

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Untergang der “Sewol”: Auf verlorenem Posten

Park Jee YoungKatastrophen legen das Wesen von Menschen frei und enthüllen jenseits von Rang und Status  die charakterliche Substanz, die sie in sich tragen. Nach jeder Katastrophe tauchen dementsprechend Meldungen über bis dahin wenig in Erscheinung getretene Menschen auf, die jegliches Risiko für das eigene Leben ignorieren und dienend den Tod fanden, während andere, die ihrem Rang gemäß eigentlich besondere Verantwortung übernehmen hätten müssen, im Rang nur ein Privileg sahen und ihre eigenen Interessen in den Vordergrund stellten, aber überleben. Solche Meldungen gab es auch nach dem Untergang der Fähre “Sewol” vor der Küste Südkoreas.  Weiterlesen

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Moderne Zivilisation: “The Men who made us Fat”

In der deutschen Ausgabe der “Huffington Post” beleuchtet der BBC-Journalist und Autor der Dokumentation “The Men who made us Fat”, Jacques Peretti, einen Aspekt der  Zerstörung des Menschen durch die moderne Zivilisation am Beispiel von Praktiken der Nahrungsmittelindustrie. Diese habe, ähnlich wie die Tabakindustrie es vor ihr durch andere Substanzen tat, ihre Produkte mit quasi süchtig machenden hochkonzentrierten Kohlenhydraten versetzt, um den Konsum zu steigern. Die Gewinne der Industrie seien gestiegen, während die Zahl der Übergewichtigen in westlichen Gesellschaften stark zunahm. Weiterlesen

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In eigener Sache: Pause

Aufgrund der Notwendigkeit zur Konzentration auf anderen Vorhaben wird hier eine voraussichtlich längere Pause eingelegt, in der aber ggf. Gastbeiträge anderer Autoren erscheinen werden.

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Identität und Abstammung: Ethnozentrismus als anthropologische Konstante

Ein Beitrag des US-amerikanischen Magazins “Slate” untersucht Möglichkeiten, Kinder unterschiedlicher ethnischer Zugehörigkeiten zu gegenseitiger Kooperation und Akzeptanz zu motivieren. Die Autorin zitiert dabei zahlreiche Studien, aus denen ein weiteres Mal hervorgeht, daß Abstammung zum Einen ein wesentlicher Bestandteil menschlicher Identität ist und zum Anderen die Identitätsbildung auf der Grundlage von Abstammung bzw. Ethnozentrismus eine anthropologische Konstante darstellt, die kaum aberzogen werden kann. Weiterlesen

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