Über diese Website

Krisenvorbereitung wird von uns als gemeinschaftliche Vorbereitung auf Bedingungen verstanden, welche die Kontinuität der eigenen ethnokulturellen Gemeinschaft in Frage stellen.

Eine der bereits vorliegenden Erkenntnisse ist, daß Deutschland wahrscheinlich nicht (wie von großen Teilen der Krisenvorbereitungsszene erwartet) ein schlagartig einsetzender gesellschaftlicher  Zusammenbruch bevorsteht, bei dessen Bewältigung es vor allem auf Nahrungsmittelvorräte und Überlebenstraining ankommt. Statt dessen hat bereits eine Entwicklung eingesetzt, in deren Verlauf die Bedingungen in Deutschland und Europa sich zunehmend denen annähern könnten, die heute in Staaten wie Südafrika oder Brasilien herrschen. Zu einem späteren Zeitpunkt dann könnte diese Entwicklung zu Bedingungen führen, wie sie in den 1950ern im französischen Algerien, in den 1970ern im ehemaligen Rhodesien und in den 1990ern im Kosovo herrschten.

Zur Entwicklung von Ansätzen, welche über die beschriebenen Lagen hinaus ethnokulturelle Kontinuität sicherstellen sollen, sind die folgenden Fragen zu beantworten:

Bevor die praktische Arbeit beginnen kann, müssen viele Fragen beantwortet werden:

  • Wie sehen die kommenden Krisen wahrscheinlich aus, welche Bedingungen herrschen in ihnen, wie werden sie sich vermutlich entwickeln, wie wird Deutschland davor, während und danach aussehen? Welche Schlußfolgerungen sind für das eigene Handeln zu ziehen?
  • Welche Fähigkeiten sind vorhanden, und welche Fähigkeiten müssen entwickelt werden?
  • Wie können die zur Verfügung stehenden Fähigkeiten mit der erwarteten Lage so verknüpft werden, daß das Ziel erreicht werden kann?
  • Wie kann ein realistischer organisatorischer Ansatz zur Erreichung des Ziels aussehen?

Die Antworten auf diese Fragen sollen schrittweise erstellt werden. Anschließend soll mit der Umsetzung des erarbeiteten Ansatzes begonnen werden

11 Antworten zu Über diese Website

  1. Dieter schreibt:

    Ich dachte, PE ist der bösen Daten-Krake zum Oper gefallen. Habt ihr Probleme bei der Administration? Braucht ihr Hilfe? Ich habe das Gefühl, die Urheber dieses Blogs sind technisch nicht allzu versiert und können etwas Unterstützung gebrauchen.

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  2. Fritz schreibt:

    Könntet ihr demnächst ein Archiv eröffnen? Ich würde nämlich noch ein paar ältere Artikel von euch liebend gerne lesen.

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  3. G. Wheat schreibt:

    Frohes neues Jahr und liebe Grüße, PE!

    Ich wollte eine Woche nach der leider verpassten Sex-Party des Jahrhunderts in Köln anreisen, um wenigstens ein paar zerrissene Hösschen zu ergattern, aber sie sind bedauerlicherweise mitsamt Waldgänger und seinem “No Rapefugees”-Plakat durch einen Wasserwerfereinsatz seitens der Polizei von der Domplatte gespült worden :(

    Man gönnt einem ja nichts in diesem Land!

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  4. Exmeyer schreibt:

    Geehrtes PE, sehr geehrter Herr Schmidt!

    Folgender Link zur Kenntnissnahme: https://heartiste.wordpress.com/2016/01/25/the-feminine-mistake/ , besonders die Aussage des israelischen Politikers in der Hinsicht, daß die dahinterstehende Beobachtung und Annahmen beachtet werden. Ein Punkt, der in Schweden wohl schon längst zu beobachten ist.
    In einem großen Bild ist dieser Aspekt keineswegs unberücksichtigt zu lassen. Meines Erachtens muß sich eine organisatorische Gegenmaßnahme gerade auch diesen Anforderungen stellen. Sie ist geradezu ein Erfolgsanzeiger UND Ursache für Erfolg in einem. .

    Mit einem zuversichtlichen Gruß!

    PS: Es ist erfreulich, daß sich mit G.Wheat ein alter Kommentator aus dem PE wieder eingefunden hat, der wahrscheinlich genauso interessiert dem Neustart entgegensieht, wie ich.

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    • G. Wheat schreibt:

      Ach, die alte Leier, bei der Ursache-Wirkung auf den Kopf gestellt wird. Diese “starken muslimischen Männer” sind nicht etwa hier, weil sie einer imaginären Schnur einer Feminisierung der Männer innerhalb Europas folgen, sondern weil eine seit jahrzehnten mehr oder weniger isolierte Gesellschaft sich durch einen abhandenen inneren Konflikt entsprechend verändert hat und nicht darauf vorbereit war, dass die bis dato in den Ghettos abgestellten Einwanderer das Straßenbild großflächlig prägen, und somit wieder auf Magerquark, Fitnessstudio und Kampfsport setzen müssen. Ja, eine Feminisierung bzw. Aufweichung von Tugenden ist schon seit den 60ern im Gange, aber das ist nicht die Kernursache, sondern nur das am Ende stehende Elend.

      Ich komme mir hier mittlerweile wie ein Verschwörungstheoretiker vor, wenn ich die Ursache zu (unseren) innergesellschaftlichen Konflikten immer wieder am anderen Ende des Atlantiks hervorheben muss, von wo aus Konflikte insziniert werden, um außenpolitisches Drehmoment zu entwickeln. Nicht umsonst hat das amerikanische Militär massenweise Schleuser mit dem know-how ausgestattet, um Flüchtlinge aus zuvor mutwillig destabilisierten Regionen nach Europa zu lenken und eben nicht nur ins nächste Nachbarland. Hunderte amerikanische NGOs überbieten sich täglich gegenseitig beim konkreten Import und “Einwanderungshilfe” nach Deutschland, deren Finanzströme in die hintersten Ecken der finanzpolitischen Elite der USA münden, die sich widerum gegen die Aufnahme von Geschleusten in die USA stellen. Bei der moralischen Unterfütterung sind wir jedoch ganz autonom und schaffen das mit unserem Medienkonglomerat ganz allein!

      Oder, um es mit meinen berüchtigten Anekdoten auszudrücken: “Man setzt die Kanalisation in Brand und sagt den Ratten anschließend wo das beste Getreidelager ist und hilft ihnen auf ihrem beschwerlichen Weg, während man dem Bauen mit Nachdruck erklärt, weshalb es göttliche, ökonomische und kulturelle Vorteile hat, die niedlichen Nager in die eigene Scheune zu lassen. Die ansässigen Mäuse sind natürlich nicht so happy, aber glücklicherweise ist die skeptische Erklärmaus sofort zur Stelle und sagt: “es ist eure Schuld, dass euch die Ratten die panties vom Schwätzchen reißen, aber auf keinen Fall ist der Bauer schuld, oder derjenige der die Ratten hierhin geführt hat. Esst Magerquark, aber lasst den Bauern in ruhe! Fokussiert euch nur auf die Ratten, ja brav! #noŕaperatswelcome” “

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  5. Exmeyer schreibt:

    @ G. Wheat
    Ich mißbrauche den Bereich hier, um Ihnen in Ihrem Bild zuzustimmen. Selbstverständlich haben Sie die Ursache richtig beschrieben.

    Am großen Bild werden wir nichts ändern. Das kann nur ein Staat, der auch einer ist und sein will. Wenn ich den Link hereingestellt habe, so geschah dies in der Anerkennung, daß die Masseneinwanderung weiterhin statfindet und hier vor Ort weitere Dynamiken erzeugt (die wohl auch Gegenstand politischer Zielsetzungen waren – ansonsten bitte ich um plausiblere Annahmen).

    Ich halte diesen, im Link beschriebenen Vorgang für einen Mechanismus einer Kampftechnik. Eine Technik die auf das Selbstbewußtsein der deutschen Männer abzielt um diese zu schwächen und auf das der Eindringlinge, um diese zu stärken. Ein wirksamer Mechanismus.

    Mit Ihren plausiblen Annahmen rennen Sie bei mir offene Türen ein. Nur kenne ich niemanden, der einen Einfluß darauf hat. Das bedeutet, daß die Annahmen bezüglich der Ursachen für uns hier – im Klein-Klein – keine direkte Bedeutung haben, weil sie bei der Suche nach Gegenmaßnahmen keine Rolle spielen.

    Für das Kabinett müßten sie eine Rolle spielen.

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    • G. Wheat schreibt:

      Ob man mit den hier oft aufgeführten Gegenmaßnahmen, die sich zumeist auf Aufhebung der innergesellschaftlichen Verfallserscheinungen beschränken, etwas ändern kann, ist sehr zweifelhaft. Dennoch lässt sich an den Stellschrauben des globalen Gefüges auch ohne staatliche Formationen “drehen”, was thematisch jedoch sehr weit von Stammtischthemen wie Feminismus, Einwanderung, Kulturzerfall, Volksverdummung oder Kapitalismuskritik entfernt ist und damit gleichzeitig auch außerhalb von dem was dieser Bloog erfasst. PE, Pegida, Initiativen, Aufklärung, Prevention und andere Schlagworte sind reine Symptombekämpfung bzw. Schmerzlinderung, werden aber oftmals fläschlicherweise als Mittel zum Systemwechsel beschrieben . Aus diesem Grund wiederhole ich mich so oft, indem ich auf das “große Bild” deute.

      Es wäre für einen Kommentar viel zu aufwendig die Geschehnisse in Europa auszudifferenzieren und hervozuheben, was Kalkül ist, von wem es ausgeht, was sich davon erhofft wird, was einfach ein Resultat von menschlicher Dummheit ist, was ein Ergebnis Jahrelanger Propaganda und was simple Psychologie ist. Es ist ein großer Mix aus Allem und viele Leute greifen viel zu schnell zur einfachsten Erklärung, um eine Not zu rationalisieren (z.B. der Reflex bestimmte Verfallserscheinungen sofort als eine Art linke Verschwörung zu deklarieren, obwohl sie größtenteils von neo-liberalen Finanzeliten ausgehen; die Linken waren schon immer Mittel zum Zweck, ohne es selbst zu wissen. Man hat den marxisten den globalen Regierungsputsch aka Wirtschaftsimperialismus erfolgreich als Friedensinitiative verkauft. Diesen Reflex hat man gezielt als Red Hering trainiert, damit keiner die Nebelkerzen durchquert).

      Zweitens, sind es auch keine “Annahmen”, die ich hier schildere. Der Großteil von dem, was ich in meine Kommentare packe, lässt sich recherchieren. Es sind offene Geheimnisse.

      P.S.: Wenn Sie etwas wissen möchten, dann müssen Sie konkrete und bescheidene Fragen stellen, die ich in einem durschnittlichen Kommentar aus dem Ärmel schütteln kann.

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  6. Exmeyer schreibt:

    @ G. Wheat
    Tja, wissen möchte ich viel. Aber ich bezweifle sogar, daß dort, wo man gemeinläufig dieses Wissen verorten würde, man darüber auch wirklich verfügt.
    Ihr großes Bild scheint dem meinen zu entsprechen. Finanzeliten haben sich den mächtigsten Staat dieser Welt in kleinen Schritten zum Werkzeug gemacht (USA, zuvor Großbritannien) um die Volkswirtschaften dieser Welt aufzuknacken und abzuschöpfen. Das war doch schon Bismarck klar.

    1. Gegen diese Ursache kann man nichts tun, außer sie zu benennen.
    2. Gegen die Auswirkungen können Staaten angehen, siehe Iran oder Nordkorea. Und sogar bereits verlorene Staaten wieder zurückholen: Putin, Orban und als Beispiele. Man kann auch scheitern, wie ’45, Gorbatschow und Jelzin oder Milosevic.
    3. In unserem Machtbereich besteht nur die folgenden Möglichkeiten:
    (1) Alles zu tun, was die BRD-Regierung drängt, Deutschland nicht völig in deren Hände zu geben. Einfach als zu berücksichtigender Faktor a la Sezession, AfD oder Pegida und Co.
    (2) In unserem Kleinen eine lokale Kraft zu schaffen, die sich den Ergebnissen der Selbstaufgabe der Deutschen Staaten zu stellen.
    (3) Eine Zusammenführung dieser einzelnen Kräfte.
    (4) Eine geistige Haltung zu erzeugen, an der Individuen sich aufrichten können. Eine Haltung, die die WENIGEN zu einem Exklusiven ETWAS macht. Eine Identität, die strenger, konsequenter und schwerer zu erlangen ist, als lediglich die deutsche.
    (5) Verbündete im In- und Ausland suchen.

    4. Graswurzelbewegungen, die auf lange Sicht wirken, zusammenführen, um dann, wenn es möglich auch im Großen zu wirken.

    5. Nachfahren zeugen und diese Deutsch erziehen; und wenn es sein muß, dieses als Geheimkultur fortsetzen (wie Christen in der Sowjetunion) und einen inneren Kompaß erzeugen (der ist nämlich verloren gegangen), der sie unbewußt führt.

    6. Endlich der Naivität und der Tatenlosigkeit in den eigenen Reihen mit allen Mitteln den Garaus machen.

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    • G. Wheat schreibt:

      Kurz:

      zu 1-2.) nicht unbedingt. Man muss sich von dem “Staatsdenken” endlich lösen. Viele Völker sind es gewohnt, bei allen Problemen auf eine Lösung durch Staat und Regierung zu hoffen, warten, beten, weinen, vegitieren und demonstrieren. Mit der Globalisierung und Zersetzung von staatlichen Strukturen, existieren diese vorwiegend auf dem Papier und besitzen Symbolwirkung. Anders ausgedrückt: In einer globalisierten Welt, in der wir uns längst befinden, können keine naturalistisch-staatlichen Probleme durch Staaten gelöst werden, weil es in der Essenz keine Staaten mehr gibt. Der Großteil der Politik ist ein reziproker Kreislauf aus Lobbyisten, “Experten”, Regierungsberatern,Organisationen, medialer Einflussnahme, Unternehmen, Vermögenden und einer Prise Idiotie und Verstohlenheit, dessen Auswirkungen durch die mittlerweile uni-bürokratische Instrumente (Polizei, Militär, Finanzvollstreckung usw.) durchgesetzt werden.

      Während wir also mit einem Bein im Neokorporatismus stehen, und unsere Exkremente schon bald beim Verlassen des Enddarms während des freien Falls privatisiert werden, denken einige ja tatächlich, wir würden in einer Epoche leben, in der lustige Demonstrationen, Stimmzettel oder sonstige Spielchen substanzielle Auswirkungen haben.

      In der Summe können wir sehr wohl etwas ändern, aber wie ich bereits erwähnt habe, sind die Spielfelder fernab vom (Normal-)Bekannten.

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  7. Exmeyer schreibt:

    1. “Man muss sich von dem “Staatsdenken” endlich lösen.”

    1. “Viele Völker sind es gewohnt, bei allen Problemen auf eine Lösung durch Staat und Regierung zu hoffen, warten, beten, weinen, vegitieren und demonstrieren.”
    Das ist völlig korrekt und ist nicts anderes als Unmündigkeit in jeder Hinsicht. Sie vertrauen auf den Staat und auf Edeka. Es mag Zeiten geben und auch gegeben haben, in denen dieses vertrauen zumindest phasenweise gerchtfertigt war. Allerdings ist jede Phase mal zu ende. und dies ist das dauernd über diese “guten Zeiten” schwebende Damoklesschwert. Und wenigstens diese Möglichkeit sollte jeden Mündigen das vertrauen in den Staat, wenn es denn gerechtfertigt ist nur verleihen und es wenn notwendig auch wieder entziehen anstatt für alle zeiten und völlig unbedacht zu verschenken.
    — Hier also kein weiterer Diskussionsbedarf.

    2. “Mit der Globalisierung und Zersetzung von staatlichen Strukturen, existieren diese vorwiegend auf dem Papier und besitzen Symbolwirkung.”
    Die Staaten existieren selbstverständlich noch. Ihre Institutionen mögen angeschlagen, ineffizient und von oben herab – abnehmend – desolat zu sein. Es wäre allerdings nur eine Frage von wenigen Wochen und die Insitutionen würden laufen, wie ein gut geschmierter und warmgelaufener V12-Motor.
    Zudem: Der Staat hat nicht das potential nicht verloren, er hat dieses zu einem gewissen Maße auch noch aktiviert. Von oben her stimmt es nicht. Deutschland heute ist wie das Rußland unter Jelzin. Ein (w)ehrloses Wesen, das phlegmatisch seiner weiteren Zersetzung auf allen Ebenen zuschaut.
    Diese Staatsreste können mit “Eiserner Hand” selbstverständlich reanimiert werden. Dieses potential zu vernichten sind die Gegner, zum Teil selbst Staaten, zum Teil Unternehmen und NGOs angetreten. Putin oder Orban symbolisieren diesen Staat. Alleine die psychische Wirkung, als wäre da ein wohlwollender und starker Staat, drängt die Staatszersetzer zurück.

    3. “Anders ausgedrückt: In einer globalisierten Welt, in der wir uns längst befinden, können keine naturalistisch-staatlichen Probleme durch Staaten gelöst werden, weil es in der Essenz keine Staaten mehr gibt. Der Großteil der Politik ist ein reziproker Kreislauf aus Lobbyisten, “Experten”, Regierungsberatern,Organisationen, medialer Einflussnahme, Unternehmen, Vermögenden und einer Prise Idiotie und Verstohlenheit, dessen Auswirkungen durch die mittlerweile uni-bürokratische Instrumente (Polizei, Militär, Finanzvollstreckung usw.) durchgesetzt werden.”
    Oder anders ausgedrückt: Der Reststaat ist Beute einer Elite, die natürlich mit “den Politikern” nichts zu tun haben. Das sind lediglich die nützlichen Idioten.

    4. “Während wir also mit einem Bein im Neokorporatismus stehen, und unsere Exkremente schon bald beim Verlassen des Enddarms während des freien Falls privatisiert werden, denken einige ja tatächlich, wir würden in einer Epoche leben, in der lustige Demonstrationen, Stimmzettel oder sonstige Spielchen substanzielle Auswirkungen haben.”
    Ob sie eine Auswirkung haben, hängt keinesfalls von den direkten Reaktionen der Politiker ab. Die werden sich erstmals nicht trauen, dem Pöbel nachzugeben und den Interessen der wirklich Mächtigen entgegen zu treten. Mit Verlaub: Genau das ist der Sinn der Demokratie. Zu keinem Zeitpunktz war der einfache Mensch so einflußlos und seine Interessen so wenig berücksichtigt. Der Ausgleich der Macht der wirklich Mächtigen und der Menge, die nur als geschlossenes ganzes Macht besitzt, und zwar weit mehr, als alle Mäöchtigen der Welt zusammengenommen, war Aufgabe aller staatlichen Organisationsformen. Erst die mediengesteuerte Massendemokratie hat die Massen entwaffnet.
    Nur populistische Staaten, wie die letzten deutschen Monarchien, haben die Interessen der Völker teilweise berücjsichtigt. Die Verfassung als Vertrag zwischen Monarch und Volk ist bereits der Anfang des Endes gewesen. Aus der realen Berücksichtigung ist eine formelle geworden.
    Die Bedeutung von Staaten als ein Wesen, das Interessen ausbalancieren wird, hängt also davon ab, ob es gelingt, einen erheblichen Anteil des Volkes auf die Straße zu bekommen. Und zwar mit einer mitschwingenden Lebensbedrohung des Regierungspersonals. das Personal ist bereits von Angst getrieben (seien Sie versichert). Nur Quelle noch größerer Angst kann das Personal zum Kurswechsel veranlassen.
    Weder polizei noch Militär eigenen sich als herrscu viele haben das Vertrauen verloren. Das ließe sich nur mit Tyrannei beherrschen. Zum anderen kann die Regierung sich nicht auf diese Institutionen verlassen. Daß diese Institutionen sich gegen die eigenen Regierung wenden kann man wohl ausschließen. Aber daß die Regierung die Institutionen gegen die Bevölkerung in umfassenden Maße einsetzen kann, kann man auch ausschließen. (Zu dieser Einschätzung reichen meine Erfahrungen mit Polizisten aller Laufbahngruppen und die meine umfassenden in der Bundeswehr aus.)

    5. “In der Summe können wir sehr wohl etwas ändern, aber wie ich bereits erwähnt habe, sind die Spielfelder fernab vom (Normal-)Bekannten.”
    Wie ich oben schrieb:
    – Wir können unser eigenes Umfeld ändern: Übernahme von Selbstverantwortung – kollektiv.
    – Beteiligung zu allen Amßnahmen, die die Dynamik und damit die Angst der Polit-Elite fördern.
    – Beim ersten Anzeichen des Staatsversagens im existenziellen Ausmaße das Nötige tun und sich darauf bei Zeiten vorbereiten.

    Und für ein Scheitern: Sich ein Vorbild an den Völkern und Gruppen nehmen, die ausgeharrt haben; Urchristen, Waldenser, Juden, Hussiten, Reformierte in Frankreich, Mennoniten/Amische.

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