Glaube und Ethos: Gerechter Zorn im Christentum

Der Philosoph Marc Jongen sieht in einem Mangel an „Thymos-Spannung“, d.h. in einem Mangel an Zorn gegen bestimmte Mißstände und Fehlentwicklungen, einen wesentliche Ursache von Auflösungserscheinungen europäischer Gesellschaften.

Was Zorn angeht, so können jedoch sowohl Mangel als auch Überfluss destruktive Folgen haben. Das Christentum hat in diesem Zusammenhang das Konzept des „gerechten Zorns“ geschaffen, das beide Extreme vermeidet und als ethische Grundlage für die Auseinandersetzung mit den Herausforderungen und Verwerfungen geeignet ist, denen Europa gegenübersteht. Weiterlesen

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Alexander Grau über die Politik der interkulturellen Öffnung: „Das Ideal ist der entwurzelte Mensch“

Der Philosoph und Journalist Alexander Grau beschreibt beim „Cicero“ die Ziele und weltanschaulichen Vorstellungen, die der unter dem Motto „interkulturelle Öffnung“ betriebenen radikalen Umgestaltung Deutschlands zugrundeliegen.

Anlass ist die Veröffentlichung eines Dokuments mit dem Titel „Leitbild und Agenda für die Einwanderungsgesellschaft“, das unter dem Vorsitz der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özuguz, erstellt worden war.

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Bischof Rudolf Voderholzer: Zweifel an der Integrierbarkeit des Islams

Die Präsenz des Islams und ihre Folgen werden in den kommenden Jahrzehnten eine der zentralen Herausforderungen sowohl für das Christentum in Europa als auch für europäische Gesellschaften im Allgemeinen darstellen.

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer gehört in diesem Zusammenhang zu den Stimmen in der Kirche, die bereits frühzeitig  und zutreffend auf die erwartbaren Folgen der laufenden Welle irregulärer Migration aus dem islamischen Kulturkreis realistisch bewerteten.

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Neue soziale Brennpunkte in Deutschland: Beispiel Hamburg-Billwerder

Der seit 2015 anhaltende Zustrom irregulärer Migranten nach Deutschland hat, aus einer gemeinwohlorientierten Perspektive betrachtet, bereits jetzt überwiegend negative Auswirkungen. Diese werden sich in den kommenden Jahren jedoch noch verstärken, etwa in Form der Ausweitung und Neubildung sozialer Brennpunkte.

Ein aktuelles Beispiel dafür ist Hamburg-Billwerder, wo die konzentrierte Ansiedlung mehrerer tausend irregulärer Migranten geplant ist. Dies wird den Stadtteil grundsätzlich und auf für seine bisherigen Bewohner sehr nachteilige Weise verändern.

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Migrationsforscher Ruud Koopmans: Hohes Gewaltpotential unter Muslimen

Der Migrationsforscher Ruud Koopmans ist Professor für Soziologie und Migration an der Humboldt-Universität zu Berlin und zudem am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) tätig. Im Rahmen seiner Forschung hat er unter anderem Gewaltpotentiale unter Muslimen weltweit untersucht. Demnach seien mindestens 50-140 Millionen der volljährigen Muslime weltweit als gewaltbereit einzustufen. Weiterlesen

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Frankreich: Die Krisenwahrnehmung geistiger Eliten

Ein aktueller Beitrag in der „New York Times“ stellt die in Teilen der geistigen Elite Frankreichs über die weltanschaulichen Lager hinweg verbreitete Wahrnehmung vor, dass das Land und seine Gesellschaft sich in einem kulturellen Auflösungsprozess befinden würden. Diese als „Déclinisme“ bezeichnete Wahrnehmung stützt sich nicht mehr nur auf christliche und konservative Denker wie in der Vergangenheit, sondern umfasst mittlerweile auch liberale und progressive Stimmen.

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In eigener Sache: Neuer Projektname

Unser Vorhaben nimmt immer konkretere Züge an. In diesem Zusammenhang haben wir uns für eine Anpassung des Projektnamens entschieden. Aus dem „Projekt Ernstfall“ wird somit ab sofort das „Projekt Sankt Michael“. Weiterlesen

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Islambezogene Herausforderungen: Eindrücke aus dem Justizbereich

Migration aus dem islamischen Kulturraum stellt aufgrund ihrer häufig negativen Folgen eine der zentralen Herausforderungen zumindest für die Zukunft Westeuropas dar. Wie in ganz Westeuropa sind treten dabei auch in Deutschland vor allem allem jüngere männliche muslimische Migranten problematisch in Erscheinung. Aktuelle Erfahrungen deutscher Justizmitarbeiter unterstreichen in diesem Zusammenhang die kulturellen Muster, welche die Ursache vieler der zu beobachten Probleme darstellen. Weiterlesen

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Migration und die Zukunft Europas: Katholische Stimmen

Das Christentum hat den verschiedenen Kulturen Europas eine gemeinsame geistige Grundlage gegeben und aus ihnen eine Einheit geformt, zu der sie sonst wohl nicht gefunden hätten. Es bildete zudem die kulturelle Grundlage, die es ermöglichte, dass aus den europäischen Stämmen der Spätantike und des Frühmittelalters die heute noch bestehenen Völker und Gemeinwesen entstehen konnten. Über Jahrhunderte war das Christentum zudem die geistige Grundlage der Selbstbehauptung Europas gegen Versuche fremder Religionen und säkular-totalitärer Ideologien, den Kontinent zu unterwerfen.

Aus diesem über lange Zeiträume bewährten geistigen Erbe heraus ist das Christentum auch in der Gegenwart gut aufgestellt, wenn es darum geht, Antworten auf existentielle Herausforderungen für Europa zu finden, etwa auf die Herausforderung durch Migration. Weiterlesen

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Krisenahnung und -Vorbereitung bei wirtschaftlichen Eliten

Ein aktueller Beitrag im Magazin „The New Yorker“ über Krisenahnung und Krisenvorbereitungsmaßnahmen von sehr wohlhabenden Nordamerikanern gewährt einige Einblicke in die alles andere als optimistischen Erwartungen von Teilen der wirtschaftlichen Eliten der westlichen Welt über die potentiellen Entwicklungen der nächsten Jahre. Weiterlesen

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Gertrud von le Fort: Das Geheimnis der versiegenden Quellen

Gertrud von le Fort (1876-1971)  gilt als eine bedeutendsten katholischen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie stand dem „Renouveau catholique“ nahe; einer im 19. Jahrhundert in Frankreich als eine der Antworten auf moderne Ideologien entstandenen kulturellen Erneuerungsbewegung. Diese umfasste im 20. Jahrhundert Autoren aus weiten Teilen Europas, auf die hier noch näher eingegangen werden wird und z.T bereits wurde. Dazu gehören etwa Georges Bernanos, Charles Péguy, Léon Bloy, Romano Guardini, T.S. Eliot, G.K. Chesterton, Nikolai Berdjajew oder Hilaire Belloc. Weiterlesen

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Glaube und Heimat: Aus dem Lexikon für Theologie und Kirche

Zu den populären Irrtümern über das Christentum gehört auch die Annahme, dass es natürliche Bindungen leugne oder herabwerte. Ursache dieses Irrtums ist die Tatsache, dass das Christentum eine über allen natürlichen Bindungen stehende transzendente Bindung des Menschen anerkennt. Diese hebt seine natürlichen Bindungen, etwa an eine Familie oder eine Nation, jedoch nicht auf, wie der Irrtum meint, sondern verlangt ihre Hinordnung und Ausrichtung auf das Höchste. Weiterlesen

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Martin Heidegger: Die Krise Europas und ihre Überwindung

Der Philosoph Martin Heidegger kommt in seiner Analyse der Krise Europas zu sehr ähnlichen Ergebnissen wie die vor allem aus katholischer Perspektive heraus vorgenommene christlich-konservative Analyse. Weiterlesen

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T.S. Eliot: The Dark Ages Before Us

In der aus christlicher Perspektive geführten Auseinandersetzung mit der Krise des Abendlandes gab es in den vergangenen ca. 150 Jahren eine Reihe von Erklärungsansätzen und Versuchen einer Antwort. Zu den wesentlichen Erkenntnissen gehörte dabei die hier stellvertrend für viele durch den Dichter T.S. Eliot vorgebrachte Erklärung, derzufolge die Krise Europas das Ergebnis von dessen Loslösung von dem transzendenten Ziel sei, auf das hin es in einem die Jahrhunderte umspannenden Prozess gewachsen sei. Das Ergebnis dieser Loslösung sei ein Verfalls- und Auflösungsprozess, der in eine Katastrophe münden würde, wenn er nicht durch Wiederanbindung an dieses Ziel umgekehrt werde. Weiterlesen

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Lernen von Muslimen: Die Hizmet-Bewegung

Die islamische Hizmet-Bewegung (nach ihrem Gründer Fethullah Gülen auch “Gülen-Bewegung” genannt), die im Zusammenhang mit dem versuchten Staatsstreich in der Türkei im Sommer allgemein bekannt wurde, ist vielleicht die interessanteste konservative kulturell-religiöse Bewegung der Gegenwart überhaupt, denn es ist ihr wie keiner anderen gelungen, unter den Bedingungen moderner Gesellschaften Strukturen zu schaffen, innerhalb derer traditionelle Identitätskonzepte nicht nur fortbestehen können, sondern an Raum gewinnen. Weiterlesen

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